Zugvogelseiten: Demographische Daten

( last edited October 13, 2009 )
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Demographische Daten
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Alle 10 Jahre führt das U.S. Census Bureau eine vollständige Zählung der Bevölkerung und der Industrie durch. Als 1790 die erste Volkszählung stattfand, bestand die Nation aus weniger als 4 Millionen Bürgern, die fast alle an der Ostküste lebten. Stand Census 2000 lag die Bevölkerungszahl bei 281.4 Millionen, mittlerweile bei über 302 Millionen - der aktuelle Schätzwert wird taeglich in der U.S. POPClock Projection aktualisiert.

US-Bevoelkerung 1790 bis 2000


Ethnische Zusammensetzung:
Bevölkerungsanteil:
217 Millionen (77,1%) Weisse
36,4 Millionen (12,9%) Afro-Amerikaner
35,3 Millionen (13%) Hispanics
12,7 Millionen (4,5%) Asiaten und Pazifik-Insulanern
4 Millionen (1,5%) Indianern und Ureinwohnern Alaskas.
Die Gruppe der "Hispanics" (Bürger spanischer Abstammung, auch Chicanos, Latinos oder Ibero-Amerikaner genannt) wuchs um fast 13 Millionen (oder 57,9%) in den letzten zehn Jahren, schneller als jede andere Bevölkerungsgruppe.

Im Ausland wurden 30,5 Mio. Einw. (fast 11 %) des "Schmelztiegels der Nationen" geboren.
Die wichtigsten Herkunftsländer:
Mexiko 7.197.000
Philippinen 1.455.000
China + Hongkong 985.000
Vietnam 966.000
Kuba 943.000
Indien 839.000
El Salvador 761.000
Dominikanische Republik 679.000
Großbritannien 655.000
Korea 611.000

Altersstruktur:
Die Vereingten Staaten erlebten im 20. Jahrhundert ein rasches Wachstum der älteren Bevölkerung. Die Anzahl der Amerikaner, die 65 Jahre oder älter sind, kletterte auf über 35 Millionen in 2000, verglichen mit 3,1 Millionen in 1900. Für die selben Jahre stieg das Verhältnis von Senioren zur Gesamtbevölkerung von eins zu 25 auf eins zu acht. Dieser Trend wird mit Sicherheit in diesem Jahrhundert anhalten, wenn die Baby-Boom Generation (die geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1946 und 1964) älter wird. Schätzungen zufolge soll die Bevölkerungsgruppe der 65- bis 74-jährigen zwischen 1990 und 2020 um 74 Prozent anwachsen.
Die Bevölkerungsexplosion bei älteren Menschen ist das Ergebnis des eindrucksvollen Anstiegs in der Lebenserwartung. Als die Nation gegründet wurde, konnte der durchschnittliche Amerikaner erwarten 35 Jahre alt zu werden. Die Lebenserwartung war 1900 auf 47,3 Jahre angestiegen und lieg heute bei 77 Jahren. Weil diese Altersgruppe so schnell wächst, betrug das Durchschnittsalter der Amerikaner im Jahr 2000 35,3 Jahre, das ist höher als jemals zuvor. Die Bevölkerung von West Virginia ist die älteste, mit einem Durchschnittsalter von 38,6 Jahren, und die von Utah die jüngste mit 26,7 Jahren.

Familienstruktur:
Im Jahr 2000 waren ungefähr 52 Prozent aller erwachsenen Amerikaner verheiratet und lebten mit ihrem Ehepartner zusammen; 24 % waren ledig, 7% verwitwet und 10% geschieden. Von 105,5 Millionen Haushalten in den USA bestanden 71,8% aus einer Familie (das sind 2 oder mehr Personen, die biologisch, durch Heirat oder Adoption miteinander verwandt sind). Die verbleibenden Haushalte bestanden aus einer allein lebenden Person (25,8%) oder aus zwei oder mehr nicht miteinander verwandten Personen (6,1%).
Etwa die Hälfte (49%) aller Familien bestand aus Eltern und Kindern unter 18 Jahren. Alles in allem können etwa 36% aller Familien als "traditionelle" Familie angesehen werden (also bestehend aus einem verheirateten Paar mit Kindern). Seit 1970 ist der Anteil an traditionellen Familien stark zurückgegangen, gefallen um 14 Prozent in den letzten zwanzig Jahren. Allerdings hat sich dieser Prozentsatz seit 1990 nur um ein Prozent weiter verringert.
Während sich die Zahl der alleinerziehenden Mütter mit 9,8 Millionen von 1995 bis 1998 kaum verändert hat, stieg die Zahl der alleinerziehenden Väter von 1,7 auf 2,1 Millionen. Etwa 28% aller minderjährigen Kinder lebten 1998 nur bei einem Elternteil (23% bei der Mutter, 4% beim Vater), während 68% mit beiden Eltern zusammenlebte und 4% mit anderen Verwandten oder Pflegeeltern. Ungefähr 6% aller Kinder unter 18 Jahren lebten bei ihren Grosseltern.

Bevölkerungsentwicklung:
Einige Regionen in den USA wachsen schneller als andere. Das schnellste Bevölkerungswachstum konzentrierte sich auf die westlichen Bundesstaaten, wo die Bevölkerung zwischen 1990 und 2000 um 19,7 Prozent anstieg. Kurz dahinter lag der Süden mit 17,3 %; langsamer wuchsen der Mittlere Westen (7,9 %) und der Nordosten (5,5 %).
Nevada ist seit Jahren der am schnellsten wachsende Bundesstaat, dessen Bevölkerung zwischen ist seit dem 1. April 1990 um ganze 66,3 % gewachsen. Arizona liegt an zweiter Stelle in Bezug auf das Bevölkerungswachstum mit 40 %, gefolgt von Colorado (30,6 %), Utah (29,6 %) und Idaho (28,5 %). Kalifornien verzeichnete zahlenmäßig das größte Bevölkerungswachstum: 4,1 Millionen.

Die größten Städte:
New York (NY) 8.008.300
Los Angeles (CA) 3.694.800
Chicago (IL) 2.896.000
Houston (TX) 1.953.600
Philadelphia (PA) 1.517.600
Phoenix (AZ) 1.321.000
San Diego (CA) 1.223.400


Landessprachen:
86 % der Bev. - Amerikanisches Englisch (Amtssprache) als erste Sprache
7.5 % der Bev. - Spanisch als erste Sprache. Daneben lokal Minderheitensprachen. Etwa 32 Mio. Einw. sprechen kein Englisch.

Religionen
55 % Protestanten (Baptisten, Methodisten, Mormonen, Lutheraner),
28 % Katholiken,
2 % Juden,
außerdem Muslime, Sikhs, Buddhisten, Bahai und andere

Quellen: